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Wasserbetten Hamburg: Verzeichnis

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Infos zu Wasserbetten

Bei einem Wasserbett handelt es sich um eine Matratze, die mit Wasser gefüllt ist. Die Geschichte des Wasserbetts geht zurück bis in die Urzeit. Damals wurden Ziegenhäute vernäht und mit Wasser gefüllt. Diese wurden den Kamelen beim Durchqueren der Wüste auf den Rücken gebunden. Die Sonne wärmte die Wasserbeutel auf und konnten so nachts als Schlafunterlage benutzt werden, die nach und nach die gespeicherte Wärme abgaben. Vor etwa 120 Jahren nutzten Ärzte, die damals mit Kautschukplanen überzogenen Wasserbecken zur "Lagerung" von schwer verbrannten Patienten. Dies hatte schmerzlindernde Wirkung.

Etwa Ende der 60er Jahre begann die Entwicklung für Wasserbetten im privaten Haushalt. Dies zog sich bis etwa Mitte der 80er Jahre bis das Wasserbett patentiert werden sollte. Das Patent wurde abgelehnt, da die Technik bereits in der Literatur Einzug gefunden hat und galt somit als Stand der Technik. Das sog. Hardside-Wasserbett war der Vorreiter auf dem Markt. Dabei handelt es sich um einen Wasserkern, der sich von unten bis oben an den Bettrahmen anpasst. Diese Wasserbett-Variante eignet sich besonders für große Personen. Allerdings setzt dies ein speziell angefertigter Bettrahmen voraus. Die Hardside-Version wird nur noch sehr selten angeboten, da diese den Komfort beim Aus- und Einstiegen ins Wasserbett vermissen lässt, da der Rahmen sehr hart ist. Überwiegend werden heute sog. Softside-Wasserbetten angeboten. Dabei handelt es sich um eine Matratze, die in fast jedes Gestell eingebaut werden kann. Ihr Kern ruht dabei auf einem Sockel. Die Matratze wird dabei von einem Schaumstoffrahmen umgeben, der ein angenehmes Ein- und Aussteigen ermöglicht. Manche Wasserbetten-Modelle verfügen auch über einen in Schaum eingelegten Holzrahmen, der das Ausbeulen der Matratze im Laufe der Zeit verhindern soll. Eine andere Variante sind Split-Softside-Betten. Dadurch ist die Matratze nicht mehr so dick, da sie horizontal geteilt wird. Sie lässt sich einfacher mit einem entsprechenden Bettlaken bespannen. Weitere Wasserbetten-Typen sind u.a.: Masterpiece (Vereinigung von Hardside und Softside), Niveau (mit Ausgleichstank, zur Nutzung von Personen mit unterschiedlichen Gewichten, z.B. im Hotel) und Leichtgewicht (kann auf herkömmlichen Matratzen angebracht werden).

Des weiteren gibt es bei Wasserbetten noch Sondervarianten: Gelbett (dem Wasser wird noch Granulat beigemischt, so dass eine Gelmasse entsteht, deren Festigkeit sich auch noch im Nachhinein ändern lässt - kann aber nicht mit einer herkömmlichen Wasserbetten-Heizung beheizt werden) und Schlauchsysteme (der Verdrängungseffekt ist eingeschränkt, ist aber leicht zu Transportieren, z.B. bei Umzügen). Alle Wasserbetten Modelle (Ausnahme: Gelbett) werden von unten beheizt. Dies erfolgt entweder durch Folienheizungen, Carbonheizungen oder Keramikheizelementen. Alternativ gibt es Wasserbetten mit Isolationsbezügen, durch die eine Aufheizung des Wassers mit Strom generell entfällt. Die Matratzen gibt es mit verschiedenen Nachschwingzeiten und Wellenberuhigungsgraden. Je mehr Flieslagen in der Matratze verarbeitet wurden, umso ruhiger und stabiler ist die Liegefläche. Die durchschnittliche Lebenszeit von Wasserbetten liegt je nach Pflege, Behandlung und Qualität bei etwa 12 Jahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

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